Forschung
Lactoferrin und MFGM: die Forschung dahinter.
Lactoferrin und MFGM sind zwei Funktionsproteine, die natürlich in der Muttermilch vorkommen. In einer klinischen Untersuchung mit 292 Kindern zeigte die Gruppe mit Lactoferrin und MFGM weniger Infekte und eine messbar bessere neurologische Entwicklung als die Kontrollgruppe – mit Effekten, die bis ins Alter von 5,5 Jahren nachweisbar blieben.
- 292
- Kinder in der Untersuchung
- −14 %
- Infekte der Atemwege
- +8,7
- Punkte kognitiv (Bayley-III)
- 5,5 J.
- Langzeit-Nachbeobachtung

Schlüsselbestandteile
Lactoferrin und MFGM – wichtig für Dein Kind.
Nicht jede Säuglingsmilch enthält Lactoferrin und MFGM – zwei Bestandteile, die natürlich in der Muttermilch vorkommen, in handelsüblichen Rezepturen aber häufig fehlen.

Lactoferrin
Unterstützung der Abwehrkräfte
Du möchtest die Zeit mit Deinem Kind nicht in Arztpraxen verbringen. Deshalb ist ein hoher Lactoferrin-Gehalt in der Säuglingsmilch wichtig. In klinischen Untersuchungen zeigten Kinder, die eine Milch mit Lactoferrin und MFGM erhielten, seltener Infekte als Kinder mit gewöhnlicher Säuglingsmilch.

MFGM
Unterstützung der Gehirnentwicklung
Wenn Stillen nicht möglich ist, möchtest Du Deinem Baby dennoch den besten Start ermöglichen. MFGM, die Milchfettkügelchenmembran, unterstützt die Entwicklung des Gehirns. Kinder, die eine Milch mit Lactoferrin und MFGM erhielten, entwickelten sich messbar besser als die Kontrollgruppe.
Klinische Untersuchung
Ergebnisse aus einer Studie mit 292 Kindern.
Die Rezeptur mit Lactoferrin und MFGM beruht auf klinischen Untersuchungen mit Kindern. Sie zeigten, dass diese Kombination die Abwehrkräfte deutlich unterstützt und die Gehirnentwicklung fördert – die positive Wirkung war noch Jahre nach dem Ende der Milchernährung nachweisbar. Kontrollgruppe: 148 Kinder, Gruppe mit Lactoferrin und MFGM: 144 Kinder, bewertet im Alter von 12 Monaten.
Lactoferrin
Weniger Infektionen
Das junge, noch unreife Immunsystem braucht Unterstützung im ständigen Umgang mit Bakterien und Viren. Eine klinische Untersuchung mit Säuglingen zeigte: Der Zusatz von Lactoferrin und MFGM zur Säuglingsmilch wirkt sich günstig auf die Entwicklung der Abwehrkräfte aus – mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Atemwegsinfekte, Husten und Durchfall.

MFGM
Bessere Gehirnentwicklung
Die Untersuchung zeigte außerdem einen günstigen Einfluss auf die neurologische Entwicklung: verbesserte kognitive, sprachliche und motorische Fähigkeiten sowie eine längere Aufmerksamkeitsspanne gegenüber Kindern, die mit herkömmlicher Säuglingsmilch ernährt wurden. Im Alter von 18 Monaten wurde zudem eine beschleunigte Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit beobachtet.

Verträglichkeit
Dieselbe klinische Untersuchung zeigte noch etwas Wichtiges: Der Zusatz von Lactoferrin und MFGM wirkte sich nicht nur günstig auf Entwicklung und Abwehrkräfte aus, sondern zeigte auch keine negativen Nebeneffekte. Beide Bestandteile kommen natürlich in der Muttermilch vor, was ihre gute Verträglichkeit begründet.
Wirkweise
Was MFGM im Körper unterstützt.
Die Milchfettkügelchenmembran umhüllt in der Muttermilch die Fettkügelchen und bringt zahlreiche wichtige Komponenten, wie Phospholipide, Ganglioside, Glykoproteine, Sialinsäure und Immunglobuline, mit. Diese Kombination ist für die neurokognitive Entwicklung, Darmgesundheit und das Immunsystem des Säuglings bedeutsam.

Langfristige Wirkung
Positive Effekte bleiben über Jahre bestehen.
Kinder, die in den ersten 12 Monaten eine Säuglingsmilch mit MFGM und Lactoferrin erhielten, erzielten noch im Alter von 5,5 Jahren bessere kognitive Ergebnisse. Eine Folgeuntersuchung mit 116 Kindern belegte Vorteile, vor allem bei visuell-räumlichen Fähigkeiten, Verarbeitungsgeschwindigkeit und Gesamt-IQ.
Kognitive Entwicklung
Kinder mit MFGM und Lactoferrin zeigten signifikant bessere Werte für visuell-räumliche Fähigkeiten, Verarbeitungsgeschwindigkeit und Gesamt-IQ im WPPSI-IV-Test.
Verbesserte Impulskontrolle
Die Testgruppe mit MFGM und Lactoferrin unterdrückte impulsive Reaktionen im Stroop-Test deutlich besser als die Kontrollgruppe (15,6 vs. 13,2; p < 0,001).
Kognitive Flexibilität
Beim anspruchsvollsten Aufgabenniveau des DCCS-Tests (Regelwechsel) erreichten mehr Kinder der MFGM+LF-Gruppe die höchste Erfolgsstufe als in der Kontrollgruppe.

FAQ
Antworten zu Funktionsproteinen, Lactoferrin und MFGM.
Was sind Funktionsproteine und warum sind sie in der Säuglingsernährung wichtig?
Funktionsproteine sind spezielle Proteine, die über die reine Ernährung hinaus eine physiologische Wirkung im Körper entfalten. In der Säuglingsernährung spielen Lactoferrin und MFGM eine besondere Rolle, weil sie die Abwehrkräfte und die neurologische Entwicklung unterstützen.
Was ist Lactoferrin und welche Rolle spielt es für die Abwehrkräfte?
Lactoferrin ist ein Protein, das natürlicherweise in der Muttermilch vorkommt. Es bindet Eisen und unterstützt so die natürliche Abwehr gegen Bakterien und Viren. In klinischen Studien zeigte sich bei Kindern mit Lactoferrin-haltiger Säuglingsmilch eine geringere Rate an Infekten der oberen Atemwege, Husten und Durchfällen.
Was bedeutet MFGM und wie unterstützt es die Gehirnentwicklung?
MFGM steht für Milk Fat Globule Membrane, die Milchfettkügelchenmembran. Sie enthält viele wichtige Bestandteile, wie Phospholipide, Ganglioside und Glykoproteine, die für den Aufbau von Nervenzellen und die Myelinisierung wichtig sind. Studien belegen Vorteile bei kognitiven, sprachlichen und motorischen Fähigkeiten.
Wie unterscheidet sich Mamilac mit Funktionsproteinen von herkömmlicher Säuglingsmilch?
Viele handelsübliche Säuglingsmilchrezepturen enthalten kein Lactoferrin und kein MFGM. Mamilac fügt diese Funktionsproteine bewusst hinzu, um sich in der Zusammensetzung noch enger an die natürliche Nährstoffmatrix der Muttermilch zu orientieren.
Sind Lactoferrin und MFGM in der Muttermilch enthalten?
Ja, Lactoferrin und MFGM gehören zu den natürlichen Bestandteilen der Muttermilch. Sie sind dort in relevanten Konzentrationen vorhanden und tragen zur Immunmodulation sowie zur Entwicklung des Gehirns und des Darmes bei.
Ab welcher Altersstufe profitiert mein Kind von Lactoferrin und MFGM?
Die Forschung konzentriert sich auf das erste Lebensjahr, da sich in dieser Phase Immunsystem und Gehirn besonders stark entwickeln und wichtige Grundlage gelegt werden. Mamilac bietet die Kombination aus Lactoferrin und MFGM in den Altersstufen Pre (Neugeborenes bis 6 Monate), 2 (ab 6 Monaten) und 3 (ab 10 Monaten).
Literatur
Quellen der dargestellten Ergebnisse.
- Timby N, Domellöf E, Hernell O, Lönnerdal B, Domellöf M. Neurodevelopment, nutrition, and growth until 12 mo of age in infants fed a low-energy, low-protein formula supplemented with bovine milk fat globule membranes: a randomized controlled trial. Am J Clin Nutr. 2014;99(4):860–8.
- Li F, Wu SS, Berseth CL, Harris CL, Richards JD, Wampler JL, Zhuang W, Cleghorn G, Rudolph C, Liu B, Shaddy DJ, Colombo J. Improved Neurodevelopmental Outcomes Associated with Bovine Milk Fat Globule Membrane and Lactoferrin in Infant Formula: A Randomized, Controlled Trial. J Pediatr. 2019;215:24-31.e8.
- Almeida CC, Mendonça Pereira BF, Leandro KC, Costa MP, Spisso BF, Conte-Junior CA. Bioactive Compounds in Infant Formula and Their Effects on Infant Nutrition and Health: A Systematic Literature Review. Int J Food Sci. 2021;2021:8850080.
- Hernell O, Timby N, Domellöf M, Lönnerdal B. Clinical Benefits of Milk Fat Globule Membranes for Infants and Children. J Pediatr. 2016;173S:S60–5.
- Colombo J, Shaddy DJ, Gustafson K, Gajewski BJ, Brez C, Leeson H, Liu B, Harris CL, Wampler JL, Li F. Improved Neurodevelopmental Outcomes at 5.5 Years of Age in Children Who Received Bovine Milk Fat Globule Membrane and Lactoferrin in Infant Formula Through 12 Months: A Randomized Controlled Trial. J Pediatr. 2023;261:113483.